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Graubünden Im Kanton Graubünden existieren zahlreiche Goldlagerstätten, sowohl primäre, wie sekundäre. Graubünden blickt auf eine lange Bergbaugeschichte zurück. Verschiedene Erze wie Gold, Silber, Eisen, Blei und Kupfer wurden abgebaut. Höchstwahrscheinlich wurde bereits in der Antike durch Kelten und Römer Bergbau in Graubünden betrieben. Fest steht eine rege Bergbautätigkeit im Mittelalter, bekannt ist z.B. die Goldmine “Goldene Sonne” im Calanda bei Felsberg. Der Verein “Freunde des Bergbaus Graubünden, FBG” befasst sich mit dem historischen Bergbau in Graubünden, siehe www.bergbau-gr.ch . Auch Goldwäscherei wurde nachweislich seit dem 16. Jahrhundert im Alpenrhein bei Chur und Maienfeld betrieben, erstmals wurde dies 1572 erwähnt (Quelle: Ueber das Gold des Alpenrheins von Franz Kirchheimer 1966, Link zum Dokument: Ueber das Golde des Alpenrheins). Diese Goldwaschtätigkeit dauerte ungefähr bis in die Dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts an, letzmals wurde sie 1928 schriftlich erwähnt. Die Waschgoldvorkommen der Surselva werden in alten Schriften erstaunlicherweise nur selten erwähnt. Nach den Dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts gerieten Goldbergbau und -wäscherei in Graubünden etwas in Vergessenheit, da die Welt globaler wurde und die Schweiz bekanntlich reich an armen Lagerstätten ist. Die Schweizer Erzvorkommen wurden uninteressant. Vermutlich spielte dabei auch die Weltwirtschaftskrise 1929 eine Rolle. Lediglich Einheimsche, Strahler und Geologen bewahrten während der anschliessenden Jahrzehnte das Wissen um die Bündner Goldvorkommen. Etwa um 1986 erwachte dann die Goldwäscherei auf Hobbybasis in Graubünden wieder zum Leben und dauert bis heute an. Der Schwerpunkt der heutigen Goldwaschtätigkeit liegt in der Surselva. Aufgrund der geologischen Eigenheiten des Tavetscher Zwischenmassivs treten dort sensationelle Goldnuggets und Goldstufen auf. Die heutige Situation in der Surselva ist auf den Seiten von Gold-Gusti gut dokumentiert: www.gold-gusti.ch/goldsuchen-info/
... und wer suchet, der findet. Matthäus 7.8 Graubünden